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Paten- und Pflegetiere - News Details

Viele kleine Störche "stehlen" viele kleine und große Herzen

 

19.06.2026

Ab geht's auf große Fahrt!

Heute starten die großen Beringungstouren in der östlichen Altmark.

Das heißt für uns erstmal Abschied nehmen und Daumen drücken, dass möglichst viele der 12 Störchlein, die schon groß und fit genug für eine Adoption sind, auch eine passende neue Familie finden.

Mit auf die Reise in die Gegend um Osterburg, Wahrenberg und Beuster gegangen sind u.a. Auguste und Anton aus Fohrde, die Tim-Kinder Kiki, Marco und Josefa und Romy und ihr Geschwister aus Pechau.

Die Tour wird auch durch das Fernsehen begleitet.

 

15.06.2026

Für alle, die in diesem Jahr schon die Berichte über unsere Pfleglinge vermisst haben, starten wir hier mit einem kleinen Überblilck.

Zur Zeit sind bei uns 19 junge Störche unterschiedlichen Alters zum Aufpäppeln.

Die Ursachen sind unterschiedlich: Abwürfe, die überlebt wurden, Stürze, Ausfall eines Elternteil, komplette Brutaufgabe oder bei der Beringung festgestellte Einschränkungen.

es sind vier künstliche Nester zu sehen, in jedem sitzen 3-5 junge Störche unterschiedlichen Alters
15.06.2026 die mittlere Gruppe

19 hungrige Schnäbel werden jeden Tag mehrmals "gestopft". Auch wenn wir nicht suchen müssen, um Würmer und Käfer zu finden, das Futter muss dennoch schnabelgerecht vorbereitet werden. Bei warmem Wetter gibt es auch aus einer Flasche ab und an eine Dusche bzw. Wasser zum trinken.

Ach ja, was oben reinkommt, kommt natürlich auch irgendwann wieder heraus. Spätestens alle zwei Tage werden also die "Windeln gewechselt" , sprich Streu gewechselt und Schutzplane gereinigt.

ein künstliches Nest mit 5 jungen Störchen, drei liegen, zwei hocken
15.06.2026 die "mittelgroße" Gruppe
in einem großen Korb/Nest lieben 5 junge Störche, bei denen man schon die schwarzen Federn sehen kann. der rechte Storch trägt rot-blaue Plastikringe
15.06.2026 Jungstörche 2026, rechts ein Tim-Kind: Kiki

Was übrigens auch sehr spannend ist, wir brauchen nicht mehr auf die Ringe zu schauen um zu erkennen, in welchem Nest die Tim-Kinder sind. Denn die Tim-Kinder haben immer einen sehr gesegneten Appetit. Selbst wenn in einem der Nester weniger Jungstörche sitzen, ist das Futter schneller weg, wenn einer der kleinen Störche Nachwuchs von unserem Tim ist.  Hier auf dem Foto sitzt übrigens ganz rechts ein Tim-Kind, gerade vier Wochen alt und Kiki genannt (rot-blaue farbige Plastikringe zur Unterscheidung).

in diesem Nest liegen 7 noch jüngere Störche, die schwarzen Federn sind gerade erkennbar
15.06.2026 die "Kleinchengruppe"
in diesem künstlichen Nest liegen 3 noch kleinere Störche, die schwarzen Federn beginnen zu wachsen
15.06.2026 die "Kleinstorch"-Gruppe

 

Unser Ziel ist es, die Jungstörche nicht zu lange in menschlicher Obhut zu behalten, um eine dauerhafte Fehlprägung möglichst auszuschließen. Deshalb werden die Storchenküken, meist im Alter von 4 bis 5 Wochen, in andere Storchennester zu Adoptivfamilien gesetzt. Bisher haben uns bereits 7 unserer Küken wieder verlassen.

So zum Beispiel 2 Jungtiere aus Beetzendorf, die ein Elternteil verloren hatten und deshalb aus dem Nest geholt wurden. Die lokale Presse berichtete.

Eines von beiden zog in das Nest, in dem auch Senderstorch Seppl groß geworden ist nach Siedenlangenbeck in das Webcamnest zu einem Einzelkind und das Geschwister ergänzt jetzt die Familie von Senderstörchin Anka, die im Kreis Wolfenbüttel ihr Nest hat und ebenfalls zu dem Zeitpunkt nur noch ein Jungtier aufzog.

Die beiden älteren Kinder von Otto von Fohrde und seiner Jezebel zogen nach Trähna in Sachsen. August kann im Kameranest der dortigen Auffangstation sogar live beobachtet werden.

Update 22.06.2026

Freud und Leid im Storchennest: Update zu Anton und Auguste

ein kleiner Storch steht auf einem Nest. Zwei Männerhände umfassen einen anderen Storch, sie haben ihn gerade in das Nest gelegt.
10.06.2026 Adoption bei Ankas Familie

Auch Fridolin aus Paplitz und Felix aus Haldensleben sowie ein Küken aus Luso von unserem leider verunglückten Senderstorch Detlef/Sportie konnten nach Sachsen ziehen.

Nun hoffen wir, dass wir im Zuge der bevorstehenden Beringungstouren in Sachsen-Anhalt genug Nester finden, in die wir die übrigen Küken einsetzen können. Voraussetzung dafür ist, dass sich in den Adoptivnestern am besten zwei Jungtiere in der gleichen Größe des neuen Geschwisters befinden. Warum zwei? Na ja, sagen wir mal so, Einzelkinder möchten auch bei Storchens nicht immer gern Teilen und wenn bereits drei hungrige Schnäbel im Nest sitzen, kann ein vierter auch überfordernd sein. Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel. Es gibt selbstverständlich auch Einzelkinder, die sich über Gesellschaft im Nest freuen und man kann auch mal einem sehr zuverlässigen Brutpaar ein viertes (manchmal sogar fünftes) Küken zumuten.

Da wir mit dem Einsetzen bis nach der Hauptwachstumsphase unserer kleinen Störche warten (sie haben dann ihr Endgewicht schon fast erreicht), ist ihr Nahrungsbedarf dann auch nicht mehr ganz so groß, sodass wir die neuen Eltern mit dem zusätzlichen hungrigen Schnabel nicht überfordern. Aufgrund des wechselhafen Wetters ist momentan auch das Nahrungsangebot ausreichend, sodass wir uns keine Sorgen machen müssen, dass nicht alle satt werden.

 

Wir freuen uns über jeden Cent, der unsere Arbeit inklusive der Versorgung der kleinen Störche unterstützt.

🔴Spendenkonto für Überweisungen:
DE78 8105 3272 0503 0012 44

🔵Paypal:

🟢Betterplace (für unseren Tierpfleger Kevin)

🟠Patenschaften

Herzlichen Dank allen Spendern!!

 

 

03.06.2026

Hier nochmal der direkte Größenvergleich zwischen unserem aktuell größten und kleinsten Storchenküken. So verschieden sind aktuell die Entwicklungsstände in den Storchennestern.

 

Das war am 01.06.2026

(Video aus dem WhatsApp-Kanal)

"Und das sind viele gute Gründe, warum es mit der Berichterstattung aktuell so schleppend läuft. Ihr könnt ja gerne mal selbst durchzählen, wie viele hungrige Storchenschnäbel in unterschiedlichsten Größen wir aktuell zu versorgen haben.

Und täglich werden weitere angekündigt.

Über die zugehörigen Einzelschicksale werden wir bei Gelegenheit nach und nach berichten."

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