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Paten- und Pflegetiere - News Details

Von kleinen Eulen und kleinen Turmfalken

 

15.07.2026

 

 

Am Sonntag wurden dann auch gleich noch elf junge Turmfalken aus unseren Gehegen in die Freiheit gelassen, da sie jetzt vielleicht noch Anschluss an andere junge Turmfalken finden können.

 

Auf diesem Foto sieht man einen neugierigen wilden Turmfalken, der sich unsere jungen Turmfalken im Gehege mal anschaut. Er ist wahrscheinlich im Falkenkasten auf dem Dach des  Wohnhauses  der Familie Kaatz  geschlüpft und macht seine ersten Flugversuche. Hier hat er doch gleich interessante neue Freunde gefunden.

Man könnte ja meinen, hier sieht man jetzt ein ganz ähnliches Bild wie jenes zuvor, aber hier sitzt tatsächlich außerhalb der Voliere einer unserer jungen, gerade erst ausgewilderten Turmfalken.  Vielleicht möchte vielleicht doch lieber wieder hinein zu den anderen Turmfalken. Da hat es immer so schönes Futter gegeben.

Aber keine Sorge, wir haben einen separaten Futterplatz für die jungen Turmfalken, damit sie Zeit haben, richtig selbstständig zu werden, inklusive beim Sammeln von Jagderfahrungen.

 

Die kleine Waldohreule hat jetzt auch einen Namen, Nyx.. Bei der Übernahme der Patenschaft wurde er ihr gegeben.

Und weitere große Neuigkeiten. Sie muss abends nicht mehr von unseren Mitarbeitern nach Hause mitgenommen werden. Sie darf, kann und muss jetzt auch über Nacht auf dem Storchenhof bleiben. So ganz begeistert ist sie davon nicht. Nyx frisst aber mittlerweile selbstständig und ist damit auf dem besten Weg in die Selbstbestimmung.

 

07.07.2026

 

Unsere fünf kleinsten Turmfalken sitzen noch in einer Kiste und werden mit der Pinzette von Hand gefüttert. Die anderen, insgesamt sind es mittlerweile 29, sitzen schon in der Flugvoliere und üben fleißig das Fliegen.

 

Sie üben und trainieren bereits so intensiv, dass wir bald an eine Auswilderung denken können.  Wir wildern unsere Turmfalken ja in der sogenannten Wildflugmethode aus. Das heißt, wir lassen sie zwar nach draußen, geben ihnen aber noch einen festen Futterplatz. An diesen können sie zurückkehren und futtern, so lange, sie es brauchen.

 

06.07.2026

Heute mal ein Update zu den Tieren, die man vom Besucherbereich aus nicht beobachten kann. Etwas versteckt gibt es nämlich noch weitere Volieren, wo wir einige Greifvögel und Eulen halten. Sie befinden sich größtenteils auf dem besten Weg zur Auswilderung. Und dort sind zum Beispiel jetzt unsere Schleiereule und unsere ältere Waldohreule untergebracht. sie sind jetzt keine Plüschküken mehr, sondern bereits fast vollständig befiederte Teenager..

 

29.06.2026

Wir waren so froh, dass unsere Eulen so gut gewachsen und jetzt auf dem besten Weg in die Auswilderung sind. Und dann kam dieses kleine Tierchen. Das ist eine junge, sehr junge Waldohreule, die jetzt natürlich wieder mit der Pinzette gefüttert wird.

Die Waldohreule Sissy und die Schleiereule (wir berichteten) fressen mittlerweile selbstständig.

Nein, das Bild ist nicht einfach gespiegelt. Das sind unsere vier jüngsten Turmfalken. Leider hat es am letzten Juni-Wochenende aufgrund der extremen Hitze auch extrem viele "Hitzespringer" gegeben. Das sind zum Beispiel Turmfalken, die aufgrund der extremen Hitze versuchen, sich aus dem Nest zu hängen und sich abzukühlen und dann abstürzen oder aus reiner Verzweiflung sogar wirklich aus dem Nest springen. Hier haben wir die vier kleinsten. Und wie man auf den nächsten Bildern sieht, sind das nicht die einzigen Turmfalten, die momentan bei uns in Pflege sind.

Da wir keine Schwalben und keine Mauersegler aufnehmen, können wir uns nur vorstellen, wie es Auffangstationen gerade gehen muss, die dieses tun. Denn Schwalben und Mauersegler leiden ebenso unter der Hitze und da gibt es ebenso Hitzespringer. Da drücken wir den Auffangstationen, die sich um solche kleinen Vögel kümmern, die Daumen und wünschen Ihnen ganz besonders viel Kraft.

 

22 Turmfalken

 

Auf den gezeigten Fotos ist kein Turmfalke doppelt drauf. Wir sind mittlerweile bei 22 jungen Turmfalken in unserer Pflege, die wir versorgen und hoffentlich wieder auswildern können. So viele haben wir in den letzten Jahren noch nicht gehabt.

 

 

22.06.2026

 

Ein praktischer Zufall für Waldeureule Sissy ist der, dass auf der hinteren Schafwiese auf dem Storchenhofgelände wildlebende Waldeureulenküken beobachtet und vor allem gehört wurden, sodass wir Sissy vielleicht zu einer Gruppe anderer junger Waldeureulen in die Freiheit entlassen können. So hat sie gleich Anschluss.

 

Auch unsere jungen Turmfalken werden immer selbstständiger. Die meisten beginnen schon mit ihren ersten Flugübungen, hüpfen auf kleinere Podeste und einige sitzen sogar schon in den eigens dafür aufgehängten Ästen und gucken sich die Welt von oben an. Wir hoffen sehr, dass sie alle soweit gedeihen, dass wir sie dann bald in der Wildflugmethode wieder in die Freiheit lassen können.

 

Sobald wir sicher sind, dass dieser etwas ältere Turmfalke auf dem rechten Foto vernünftig Futter aufnimmt, können wir ihn zu den jungen Turmfalken dazusetzen Vielleicht kann er sich dann ein wenig um sie kümmern. Das bedeutet, dass sich die Heranwachsenden ein wenig von ihm abschauen, beispielsweise wie man jagt und wie man sich selbst versorgt. Wir werden dann wahrscheinlich mit den jungen Turmfalken zusammen in die Freiheit setzen.

 

15.06.2026

 

 

Dann sind bei uns vier Turmfalken in Pflege. Wir rechnen allerdings damit, dass es noch deutlich mehr werden. Die Turmfalkensaison hat ja gerade erst angefangen.

Die Vier fressen aber alle schon sehr schön, vor allem der kleinste ist da ganz wild drauf. Der kleinste ist aus Zabakuck und wurde uns direkt von unserer FöJlerin übergeben. So hatte er das große Glück, dass gleich Hilfe vor Ort war.

 

Inzwischen haben wir zwei Eulen. Eine junge Waldeureule und die junge Schleiereule. Da sind wir jetzt sehr stolz drauf, dass die mittlerweile so gut alleine fressen, dass sie in die geschützte Eulenauswilderungsvoliere ziehen konnte. Sie kriegen also noch einmal am Tag ihre Mäuse, und das war's dann. Wir mussten sie ja lange mit Pinzetten füttern, aber jetzt kommen die beiden schon sehr gut zurecht. Auf dem Foto ist gerade nur die Waldohreule zu sehen. Wahrscheinlich hat sich die Schleiereule in einen der Eulenkästen verzogen.

ein fast weißes Schleiereulenküken hat gerade eine Maul verschluckt
01.06.2026 junge Schleiereule

 

01.06.2026

Mahlzeit!

Gestern, pünktlich zum "Feierabend" wurde uns diese kleine Schleiereule gebracht, die aus ihrem Nest (wahrscheinlich) im Drewitzer Kirchturm (Jerichower Land) gefallen ist.

Äußerlich ist sie unverletzt, hatte allerdings mit einem starken Parasitenbefall und Durchfall zu kämpfen.

Dass sie einen sehr guten Appetit hat, macht uns Mut, aber noch ist die kleine nicht über den Berg.

 

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